Der April ist die Hauptsaison für folgende Sorten:

Apfel
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Egal ob als Saft, Mus oder frisch zum Reinbeißen. Wir Deutschen lieben Äpfel. 246 Äpfel essen wir durchschnittlich im Jahr und dabei haben wir die Auswahl zwischen 25 verschiedenen Sorten. Weltweit gibt es sogar mehr als 30.000 Sorten des Kernobstgewächses. Dabei ist der Apfel nicht nur lecker sondern auch ein Heilmittel für das Verdauungssystem und den Stoffwechsel. Weil der Apfel lange haltbar ist, können wir seine Vitamine sogar mit in die kalte Jahreszeit nehmen und ihn so bis in den Spätwinter hinein bei uns lagern.
Blattspinat
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Wer Popeye kennt, weiß: Spinat macht stark! Er fördert nämlich die Energieproduktion in unseren Zellen. Dabei sollte man ihn jedoch nicht, wie die Zeichentrickfigur, aus der Dose essen. Die muskelstählerne Wirkung hat der Spinat vor allem, wenn er frisch und nicht überhitzt gegessen wird. Unterschieden wird der Spinat je nach Erntezeit: Der Frühjahrspinat kann von März bis Mai geerntet werden, der Herbstspinat hat von September bis November Saison.
Champignon
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Die Champignons gehören zu den bekanntesten Pilzarten. Deshalb liegt der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland auch bei 2,9 Kilogramm im Jahr. Dabei sind die weißen Champignons am beliebtesten. Die braunen Pilze haben jedoch ein intensiveres und leicht nussiges Aroma. Weil sie kalorienarm sind und kaum Fett enthalten, können sie ohne schlechtes Gewissen vielfältig verwendet werden. Sie schmecken mit Pasta und auf Pizza, im Salat und auch als Suppe. Doch egal wie man sie verarbeitet, man sollte es schnell tun! Frische Champignons halten sich nämlich nicht lang. Aber weil die leckeren Pilze das ganze Jahr über Saison haben, kann man sie immer frisch kaufen.
Kartoffel
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Die Kartoffel zählt zu den Grundnahrungsmitteln in Deutschland und den wichtigsten Nahrungsmitteln weltweit. Durchschnittlich isst jeder Deutsche unglaubliche 65 Kilogramm Kartoffeln im Jahr. Ein Großteil davon sind bereits verarbeitete Kartoffelerzeugnisse wie Chips und Pommes. Doch auch in der heimischen Küche ist die Kartoffel sehr vielseitig und kann beispielsweise frisch zu Püree, Suppe, Brat- oder Salzkartoffeln verarbeitet werden. Kartoffeln sollte man immer dunkel, kühl und luftig lagern, damit sie nicht weiter keimen oder gesundheitsschädliche grüne Flecken bekommen. Weltweit gibt es unzählig viele Kartoffelarten. Diese lassen sich sich in drei Kategorien einteilen: Mehlig kochend, vorwiegend festkochend und festkochend. Je nach Sorte eignen sie sich für eine Vielzahl an Gerichten.
Kopfsalat
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Während der Kopfsalat früher als der Salat schlechthin galt, wird er nun immer mehr von anderen, exotischeren Salatsorten verdrängt. Dabei hat der Kopfsalat wegen seinen zarten Blätter und seiner buttrigen Konsistenz einen besonders leichten und würzigen Geschmack. Es wird empfohlen den Kopfsalat während der Freilandsaison ab April und dann den ganzen Sommer lang zu essen. Zu beachten ist, dass der Kopfsalat extrem empfindlich ist und schnell welkt und faul wird. Deswegen sollte er möglichst schnell zubereitet und frisch gegessen werden.
Paprika
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Die Paprika gehört zu den vitaminreichsten Gemüsesorten überhaupt. Ursprünglich kommt sie aus Süd- und Mittelamerika. Je nach Form und Schärfegrad unterscheidet man zwischen Chili, Peperoni und Paprika. Bei den Paprika entscheidet der Reifegrad über Farbe und Geschmack. Deshalb sind die reifen, roten Früchte süßer als die unreifen grünen. Doch besonders im bunten Farbenspiel von roten, gelben, orangen und grünen Schoten macht die Paprika sowohl im Salat, als auch als gedünstete Beilage optisch als auch geschmacklich etwas her.
Radieschen
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Ursprünglich kommen die kleinen Knollen aus dem Fernen Osten, gedeihen aber auch in Deutschland. Im Geschmack ähneln sie sehr dem Rettich, schmecken aber feiner und sind angenehm scharf. Dünn geschnitten schmecken sie deshalb fantastisch auf dem Butterbrot oder im Salat. Doch nicht nur die Radieschenknolle, sondern auch die frischen Blätter können verzehrt und fein gehackt über Suppen und Salate gestreut werden.
Rettich
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Besonders in asiatischen Ländern ist der Rettich wegen seiner Schärfe beliebt. In Deutschland spielt der „Radi“ besonders in Bayern eine wichtige Rolle und wird dort gerne zur „Brotzeit“ gegessen. Deutschlandweit wird der Rettich vor allem dort und in Baden-Württemberg oder Rheinland-Pfalz angebaut. Seinen typisch pikanten bis brennend scharfen Geschmack, verdankt der Rettich seinem hohen Gehalt an Senfölen, denen man auch eine heilende Wirkung zuspricht. Wer seinen Rettich nicht so scharf mag, kann ihn fünf Minuten vor dem Verzehr mit Salz bestreuen und ihm so einen Teil der Öle entziehen.
Rhabarber
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Ob als Kompott oder im Kuchen – wir bereiten den säuerlichen Rhabarber am liebsten süß zu. Gemeinhin wird er daher für ein Obst gehalten, dabei zählt Rhabarber zu den Gemüsesorten. Man isst beim Rhabarber die nur Stangen, denn die Blätter sind giftig. Es wird auch dazu geraten, die Stangen vor dem Verzehr zu kochen. So wird die im Rhabarber enthaltene Oxalsäure reduziert. Diese Säure wirkt in hohen Dosen giftig. Je roter die Stangen sind, desto weniger sauer ist der Geschmack. Auch die früher geernteten Stangen schmecken weniger sauer. Ab Ende Juni sollte Rhabarber nicht mehr geerntet werden. Das hat zwei Gründe: Zum einen steigt der Gehalt an Oxalsäure während der Erntezeit von Mai bis Juni an und der Rhabarber schmeckt besonders säuerlich. Zum anderen brauchen die Pflanzen Zeit, um sich für die nächste Ernte regenerieren zu können.
Spargel
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Der Spargel ist in Europa, Nordafrika und im Norden der USA heimisch und weltweit ein beliebtes Gemüse, das leider nur eine sehr kurze Saison hat. Bevor man den Spargel genießen kann, muss man ihn gründlich vorbereiten, schälen und putzen und anschließend lange garen lassen. Am besten schmecken die Stangen dann mit Sauce Hollandaise oder zerlassener Butter mit Kartoffeln, aber auch als Suppe oder im Salat. Beim Spargel unterscheidet man zwischen grünem und weißem Spargel. Grüner Spargel schmeckt im Gegensatz zum milderen weißen aromatischer. Seine Farbe kommt durch die Sonne – anders als der weiße Spargel wächst er nämlich nicht unter der Erde. Durch die Sonneneinstrahlung enthält er auch mehr Vitamine.

Im April haben folgende Sorten Nebensaison:

Blumenkohl
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Beim Blumenkohl werden die fleischigen, in einem Kopf zusammenstehenden Blütensprossen als Gemüse gegessen. Ursprünglich stammt der Blumenkohl aus Kleinasien und wird seit dem 16. Jahrhundert in ganz Europa angebaut. Blumenkohl im Einzelhandel wird meist lange in Kühlhäusern gelagert. Deshalb ist es am besten, Blumenkohl aus dem heimischen Anbau oder als Freilandware von Juni bis Oktober zu verwenden. Dann erhält er auch mehr Vitamin C. Insgesamt ist Blumenkohl wegen seiner feinen Zellstruktur leichter bekömmlich als die meisten anderen Kohlsorten.
Chicorée
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Der Chicorée ist besonders in Frankreich beliebt und wird dort vielseitig verwendet. Doch auch in Deutschland mag man das Gemüse. Besonders am Chicorée ist sein herber und bitterer Geschmack. Wenn es auf den Feldern zu kalt wird für die meisten Gemüsesorten, ist es für den Chicorée genau richtig. In dunklen, speziell klimatisierten Räumen gedeiht er zwischen Oktober und April.
Chinakohl
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Seinen Namen verdankt der Chinakohl seinem Herkunftsland China. In ganz Asien ist das Gemüse beliebt und wird auf verschiedene Arten zubereitet. Als Kreuzung aus Speiserübe und der asiatischen Kohlart Pak Choi ist der Chinakohl mit dem hierzulande bekannten Kohl nur entfernt verwandt. Hier in Deutschland wird der Chinakohl gerne als Suppe oder schnelles Wok- und Pfannengericht zubereitet. Weil er so zart ist, eignet er sich auch für Salate und kann roh gegessen werden.
Eissalat
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Weil er so knackig und frisch schmeckt, ist der Salat-Trend aus den USA auch bei uns besonders beliebt. Im Vergleich zu anderen Blattsalaten, ist der Eissalat länger haltbar und wird deshalb gern im Sommer für frische Salate verwendet. Der Name kommt daher, dass die Salatköpfe beim Transport mit Eis frisch gehalten wurden, und so auch auf langen Strecken ihre Knackigkeit und ihren frischen Geschmack nicht verlieren. Aus dem Freiland oder dem heimischen Garten erhält man den Salat fast das ganze Jahr über.
Endiviensalat
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Beim Endiviensalat unterschiedet man zwischen den Sorten Eskariol und Frisée. Während sich die Sorte Frisée besser für die frische Verwendung eignet, kann die Sorte Eskariol länger gelagert werden. Besonders gesund an der Salatsorte sind die Bitterstoffe aus dem Milchsaft. Diese sollen besonders gut für die Galle sein. Der Endiviensalat ist ein typischer Spätsommersalat, der keine geschlossenen Salatköpfe, sondern Rosetten aus relativ dicken Blättern bildet. Weil der Salat den Appetit und auch die Verdauung anregt, eignet er sich gut als Vorspeise.
Feldsalat
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Der Feldsalat muss mühsam mit der Hand geerntet und vor dem Verzehr aufwendig geputzt werden – doch die Arbeit lohnt sich! Der Feldsalat überzeugt mit einem knackigen Biss und einem intensiven und würzigen Geschmack mit leicht nussigem Aroma. Weil der Salat Temperaturen bis zu minus 15 Grad Celsius verträgt, bekommt man ihn von September bis Oktober und von Januar bis Februar im Handel frisch vom Feld. Ursprünglich stammt die Salatsorte aus Eurasien. Auf den Kanaren, in Nordafrika und bis zum Kaukasus wächst der Feldsalat heute noch wild am Wegesrand. Wegen den enthaltenen Baldrian-Öle, Magnesium, Phosphor und Kalzium ist der Feldsalat eine echte Nervennahrung.
Fenchel
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Der intensiv anisartige, leicht süßliche Geschmack des Fenchels ist nicht jedermanns Sache. Wer ihn mag, weiß allerdings, dass das Gemüse ausgezeichnet zu mediterranen Gerichten passt. Besonders in Italien ist der Fenchel deshalb beliebt. Hierzulande wird er in kleinen Mengen nur in Süddeutschland angebaut. Man sagt dem Fenchel eine wohltuende Wirkung besonders auf Darm und Magen nach. Und auch gegen Erkrankungen der Bronchien und bei Erkältung soll er helfen.
Frühlingszwiebel
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Die Frühlings- oder auch Lauchzwiebel ist die kleine dünnere Schwester der Zwiebel und gehört zur Familie der Lauchgewächse. Dabei findet die Frühlingszwiebel in mindestens so vielen Gerichten Verwendung wie ihre große Schwester. Besonders beliebt ist sie in der asiatischen Küche bei Zubereitungen aus dem Wok. Dabei schmeckt die Frühlingszwiebel nur dezent nach Zwiebel und sehr leicht und frisch.
Kohlrabi
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Kohlrabi wird am liebsten in hauchdünnen Scheiben roh gegessen. Weil er die am leichtesten bekömmliche Kohlart ist, entstehen daraus auch keine Verdauungsprobleme. Innerhalb Europas sind wir Deutschen die Haupterzeuger – essen aber auch am meisten Kohlrabi. Am besten schmeckt der Kohlrabi frisch vom Freiland. Gerne können auch die zarten Blätter mitgegessen werden. Sie enthalten sogar doppelt so viel Vitamine und Mineralstoffe wie die Knolle. Zum Verzehr die Blättchen einfach kleinschneiden und zu Suppen oder Salaten geben.
Möhre
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Mohrrüben, Karotten, gelbe Rüben oder einfach Möhren: Sie gehören zu den beliebtesten Gemüsesorten in Deutschland und eignen sich perfekt für einen ,gesunden Snack zwischendurch. Wegen des hohen Gehalts an Beta-Carotin, das im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird, sind Karotten tatsächlich gut für die Augen, aber auch für Haut und Haare. Die meisten Möhren werden in Nordrhein-Westfalen anbaut und sind beinahe das ganze Jahr über aus dem heimischen Anbau erhältlich. Besonders zwischen Oktober und Dezember ist das Angebot an frischen Möhren groß.
Porree / Lauch
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Ursprünglich stammt Porree aus dem Mittelmeerraum, wird mittlerweile aber auch in Deutschland, vor allem in Nordrhein-Westfalen angebaut. Porree, der in Süddeutschland auch Lauch genannt wird, ist eng mit der Zwiebel und dem Knoblauch verwandt, schmeckt aber milder. Beim Zubereiten empfiehlt es sich, auch den grünen Teil mitzuverarbeiten, da dieser mehr Vitamine enthält als das weiße Vorderstück. Während Winterlauch gerne als Gemüse verwendet wird, eignet sich der Sommerlauch besser als Küchengewürz oder Suppengrün.
Rote Beete
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Rote Beete schmeckt nicht nur gut und sieht schön aus, sondern steigert auch die körperliche Leistungsfähigkeit und die Ausdauer. Außerdem hilft sie dabei, den Blutdruck zu senken. Schon die Römer, die die Rote Beete nach Deutschland brachten, wussten, dass diese positive Auswirkungen auf das Blut hat. Ursprünglich stammt die Rote Beete wohl aus Nordafrika. Neben der roten gibt es auch noch die gelbe und die weiße Beete. Beide schmecken leicht süßer. Beim Zubereiten des leckeren Gemüses sollte man vorsichtig sein, da Rote Beete Flecken verursachen kann, die sich nur schwer entfernen lassen.
Rotkohl
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Je nach Bodenbeschaffenheit beim Anbau und der Zubereitung, weist der Rotkohl eine rot bis violette Farbe auf. Apfelstücke oder Zitronensaft verstärken die Farbe beim Kochen noch zusätzlich. Ursprünglich kommt der Kohl aus dem Mittelmeerraum und Kleinasien. Das größte zusammenhängende Rotkohl-Anbaugebiet in Europa liegt aber bei uns in Deutschland an der Nordseeküste. Wegen seines leicht süßlichen, milden Geschmacks ist der Rotkohl sehr beliebt. Man kann ihn vielseitig verarbeiten: roh als Salat oder gekocht als Beilage zu Schwein, Wild oder Gans.
Salatgurke
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Ursprünglich kommt die Gurke aus Indien, wird aber schon seit langer Zeit in deutschen Gärten und auf den Feldern angebaut. Wegen des hohen Wassergehalts hat die Gurke wenig Kalorien. Es ist ratsam, die Schale bei der Verarbeitung nicht zu entfernen, weil sich hier ein Großteil der Vitamine befindet. Gerne isst man Gurke als Rohkost zwischendurch oder verarbeitet sie zu Salat. Doch nicht nur zum Verzehr eignet sich die Gurke: Wir kennen sie auch als Maske für die Augen. Darüber hinaus kann Gurkensaft auch gegen Brandwunden, Sonnenbrand und Pickel helfen.
Schwarzer Winterrettich
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Der Schwarze Winterrettich wird erst langsam wieder beliebter in der deutschen Küche. Während er im 20. Jahrhundert noch oft verwendet wurde, verschwand er dann für lange Zeit aus den Töpfen. Dabei ist diese Rettichsorte äußerst gesund. Für den medizinischen Zweck wird den Rüben oft mit Zucker der Saft entzogen. Dieser hat dann eine antioxidative Wirkung. Doch auch kulinarisch hat das Gemüse etwas zu bieten und wird beispielsweise in Suppen und Salaten verwendet. Die schwarze Schale kann mitgegessen werden.
Schwarzwurzel
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Die Schwarzwurzel wird auch Winterspargel genannt. Warum das so ist, erkennt man, wenn man die schwarze Schale entfernt. Dann kommen nämlich lange, schneeweiße Stangen zum Vorschein, die dem Spargel wirklich ähnlich sehen. Mit ihrem intensiv-würzigen und leicht nussigen Geschmack erinnern sie nur entfernt an Spargel, können aber genauso mit Sauce Hollandaise und Pellkartoffeln zubereitet werden. Nach Erbse und Bohne enthält die Schwarzwurzel die meisten Nährstoffe aller Gemüsesorten und obendrein einen hohen Anteil an Ballaststoffen.
Tomate
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Die Tomate ist das von Deutschen am meisten gegessene Gemüse – 23 Kilogramm pro Jahr isst jeder von uns durchschnittlich. Somit ist die Tomate das mit Abstand beliebteste Gemüse hierzulande. Als Sommerboten essen wir die meisten Tomaten in ihrer Hauptsaison von Mai bis September. Weil nur Freilandfrüchte viel Vitamin C enthalten, sollte man diese immer bevorzugen. Ursprünglich kommt die Tomate aus Süd- und Mittelamerika und ist in Wirklichkeit gar kein Gemüse, sondern gehört zu einer Sonderform: dem Fruchtgemüse. Tomaten gibt es in verschiedenen Formen und Farben. Sie schmecken roh, oder zubereitet als Suppe, in Saucen, Salaten oder auch als Ketchup.
Weißkohl
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Weißkohl versorgt uns besonders im Winter mit wichtigen Nährwerten. Allerdings hat er beinahe das ganze Jahr über Saison. 90 Prozent des in Deutschland konsumierten Weißkohls stammt auch aus dem inländischen Anbau. Ursprünglich kommt die wichtigste und bekannteste Kohlart aus dem Mittelmeerraum. Hierzulande hat der Weißkohl einen besonderen Stellenwert: Durch Milchsäuregärung konservierter Weißkohl ist eines unserer bekanntesten Nationalgerichte: das Sauerkraut.
Wirsing
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Der Wirsing gehört zu den feineren Arten der eigentlich eher robusten Kohlsorten und überzeugt durch seine krausen und zarten Blätter und mit einem delikaten Geschmack. Besonders der Früh- und Sommerwirsing ist zart. Auch bei der Zubereitung hat der Wirsing die Nase vorne: Er ist in der Küche ziemlich pflegeleicht und gart schneller als andere Kohlsorten. Durch Gewürze wie Anis, Fenchel oder Kümmel wird Wirsing leichter verträglich. Egal wie man ihn zubereitet: Schon 100 Gramm davon decken den empfohlenen Tagesbedarf an Vitamin C.
Zucchini
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Zucchini gehören zu der am meisten verkauften Gemüsesorte in Deutschland. Dabei kannte ihn den 1970er Jahren hierzulande noch kaum jemand. Ursprünglich stammt das Gemüse aus Italien und wurde als eine Form des Speisekürbis herangezüchtet. Die Pflanze ist ziemlich anspruchslos im Anbau und wuchert fast wie Unkraut. Dabei kann eine Zucchini-Frucht bis zu fünf Kilogramm schwer werden, wenn man sie wachsen lässt. Am besten schmecken sie jedoch, wenn man sie erntet, wenn sie 100-300 Gramm schwer und 30 Zentimeter lang sind.
Zwiebel
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Aus der deutschen Küche sind Zwiebeln gar nicht mehr wegzudenken, denn sie bilden die Basis für viele Gerichte und sorgen für eine gute Würze. Außerdem ist sie äußerst gesund und liefert viele Vitamine. Die Küchenzwiebel wächst kaum mehr wild, sondern nur noch in ihrer kultivierten Form in der Hauptsaison von Juli bis Oktober. Dabei ist sie die älteste Kulturpflanze und wird schon seit mehr als 5000 Jahren als Heil-, Gewürz- und Gemüsepflanze angebaut.
Knoblauch
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Der Knoblauch ist in Sachen Gesundheit ein echter Allrounder. Seine Inhaltsstoffe wirken gegen Bakterien und Pilze, schützen Herz und Blutgefäße und senken den Blutdruck. Doch auch in der Küche ist der Knoblauch vielseitig einsetzbar und verleiht beinahe jedem Gericht, egal ob asiatisch oder mediterran, das gewisse Etwas. Lediglich der penetrante Geruch wirkt auf manche Menschen abschreckend und unangenehm.
Einmachgurke
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Die Gewürzgurke ist eine spezielle Art der Gurke. Sie wird nicht so groß und eignet sich deshalb besonders gut zum Einkochen. Dazu wird sie in einem Einmachglas mit Essigsud luftdicht konserviert. Dazu kommen meist Zwiebeln, Senfkörner und je nach Belieben noch andere Gewürze. Je kleiner die Gurken, desto besser eignen sie sich zum Einmachen. Außerdem sollte man darauf achten, dass die Gurken bitterarm sind.

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